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Über uns ...
20 Jahre Youthwork
Schulische und außerschulische
AIDS-Prävention im Jugendalter

 
 

Am 1. April 1988 eröffnete der Kreisverband Bielefeld e.V. der Arbeiterwohlfahrt eine Beratungsstelle für schulische und außerschulische AIDS-Prävention. Diese Stelle war und ist in das Modellprogramm Youthwork (AIDS-Prävention für Jugendliche) des Landes Nordrhein-Westfalen eingegliedert. Finanziert wird die Stelle durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und aus Eigenmitteln der Arbeiterwohlfahrt.
 
 

Warum Prävention?

Gegen HIV-Infektion und Diskriminierung hilft zur Zeit nur eine Methode:
 
Vorbeugung durch eine sinnvolle Aufklärungsarbeit im Sinne einer zielgruppen-orientierten Präventionsarbeit

 

Präventionsarbeit
an Schulen

Grundsätzlich kann sich jeder Bürger, jede Bürgerin telefonisch beraten lassen oder einen Gesprächstermin vereinbaren. Der Arbeitsschwerpunkt liegt aber in der schulischen und außerschulischen AIDS- und Suchtprävention mit Jugendlichen:

  • mehrstündige Präventionsreihen und Projekttage in Schulen, Jugendgruppen und Vereinen zu den Themen Liebe/Freundschaft/Sexualität/AIDS und Sucht
  • Informationsveranstaltungen
  • Multiplikatorenarbeit mit Eltern/Lehrer/Innen/Sozialarbeiter/Innen
  • Auswertung der praktischen Erfahrungen und Entwicklungen von Präventionskonzepten
  • Vernetzung der fachlichen und konzeptionellen Angebote in der Region
 

Seit 20 Jahren zeigen Bielefelder Schulen und andere Organisationen großes Interesse an dem Angebot der Arbeiterwohlfahrt. Es ist zu einem integralen Bestandteil der Gesundheitsvorsorge geworden.
 

Methoden und Ziele Die Präventionsarbeit der AWO verfolgt einen lebensorientierten, personal-kommunikativen und sexualpädagogischen Ansatz:
  • umfassende Aufklärung über Übertragungswege- und Schutzmöglichkeiten vor HIV/AIDS/Suchtmittel,
  • Förderung bei den Jugendlichen von einem verantwortungsvollem Verhalten im Bereich Liebe/Partnerschaft/Sexualität,
  • Solidarität mit HIV-positiven Menschen und AIDS-Kranken in der Öffentlichkeit zu fördern,
  • Verbesserung der kommunikativen Kompetenz bei den Jugendlichen,
  • Stärkung der persönlichen und sozialen Kompetenzen. Damit werden verantwortungsbewusste Entscheidungen ermöglicht und risikoarme Verhaltensweisen gefördert.

 
Perspektiven


 
Auch wenn sich die Finanzierung der Präventionsstelle nach wie vor schwierig gestaltet, hoffen wir, dass auch in Zukunft die schulische Präventionsarbeit im gleichen Umfang fortgeführt werden kann.
 
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns unterstützt haben. Ohne diese gute Zusammenarbeit wäre der Arbeitbereich der "Aids-Prävention" in all den Jahren nicht möglich gewesen.
 

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